1. Re: landesrat der ungarndeutschen Kulturgruppen > Bruno Bruno.Alt@t-online.de [Nov 20, 2008 [11:02]]
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Meine Liedersammlung habe ich alphabetisch nach Liedanfängen geordnet.
1. Wenn ich noch eine Mutter hät... Ist das der Anfangstext?
2. Ein Mutterherz... Da habe ich die Noten von einem Lied, das beginnt mit "Am Ort wo meine Wiege stand..." Ist es das?
3. Katyewka - Lied Wie lautet der Anfangstext?
Bruno
(91.50.82.194)
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2. Re: landesrat der ungarndeutschen Kulturgruppen > Eva Huber evahuber@fibermail.hu [Sep 15, 2009 [14:16]]
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Unser Kadjewka -Lied geht so (Melodie Stenka Rasin):
Am Rand von Kadjewka
Kadjewka-Lied
/Waschkuter Version/
Am Rand’ von Kadjewka eine Baracke dort stand,
Die armen Internierten die steh’n an der Wand.
Sie klagten ihr Schicksal, ihr Herz war so schwer.
Sie hab’n keine Heimat, keine Zuflucht mehr.
Schau in die Ferne, du armer Internierter,
Dort warst du ja so glücklich und selig.
Und wir sind verbannt na-ach Russland hinein,
Und Viele von uns di-ie kehrten nicht heim.
Hörst du die Sirene vom Arbeitsort?
Dort geht es den ganzen Tag dawei bistra Robot,
Mit hungrigem Magen, mit schwerem Sinn.
Sie hab’n keine Erbarmung und auch kein Gefühl.
Winde sie wehen, sie nehmen uns bald mit,
Unsre matten Glieder, wir haben kein’ Schritt.
Die Kleider zerissen, die Schuhe dahin,
Bald gehen wir alle in Adamskostüm.
Nach finsteren Tagen gibt’s auch Sonnenschein,
Der Überrest kehrte in die Heimat nach Heim.
Gekommen nach Hause ins volle Glück,
Denkt mancher vielmals an das Schicksal zurück.
Schau in die Ferne du Heimkehrender,
Dort hast so viel Bitt’res verlebet.
Jetzt bist du daheim in vollem Glück,
Denkst oft und vielmals an das Schicksal zurück.
Garaer Version:
Am Rande von Kadjewka
Am Rande von Kadjewka eine Baracke dort stand,
Die armen Internierten die stehen an der Wand.
Sie klagten ihr Schicksal, ihr Herz war so schwer.
Sie haben keine Heimat, keine Zuflucht mehr.
Schau in die Ferne, du armer Internierter,
Dort warst du ja glücklich und selig.
Wir sind verbannt auf Russland hinein,
Und Viele von uns die kehrten nicht heim.
Hörst du eine Sirene, wir müssen auf Arbeitsort,
Dort geht den ganzen Tag „dawei” und „bistra” fort,
Mit hungrigem Magen, mit schwerem Sinn.
Sie haben keine Erbarmung und auch kein Gefühl.
Die Winde sie wehen sie nehmen uns mit,
Unsre matten Glieder, wir haben kein Schritt.
Die Kleider zerissen, die Schuhe dahin,
Bald gehen wir im Adamskostüm.
Nach finsteren Tagen gibt es Sonnenschein,
Der Überrest kehrte in die Heimat heim.
Gekommen nach Hause ins volle Glück,
Denkt mancher oft an das Schicksal zurück.
Schau in die Ferne du Heimkehrender,
Dort hast so viel bittere Stunden verlebet.
Jetzt bist du daheim in vollem Glück,
Denkst oft und vielmals an das Schicksal zurück.
(85.67.184.198)
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